VMWare Server 2.0 RC & Firefox 3.0.1

Sei ein paar Wochen probiere ich die 2er RC von VMWare Server aus. Eigentlich ist alles sehr schick, obwohl ich die alte Server Console vermisse und stattdessen alles per Browser abläuft. Hier kommt ein Plugin zum Einsatz, um die Konsole der VM sichtbar zu machen. Dieses Plugin von Firefox ist aber nicht kompatibel zur 3.0.1er Version, die dieser Tage aktualisiert wurde - und die Aktualisierung wird dringend empfohlen wegen schwerer Sicherheitslecks.

Was also tun? Im VMWare-Forum bin ich fündig geworden. Damit Ihr nicht alles selbst machen müsst, habe ich zumindest für eine 32bit-Umgebung schon einmal das Plugin 3.0.1-tauglich gemacht :-)

Holt es Euch einfach hier

Unerschrockener Steinbock

Nun ja, kreativ waren die Ubunti (nennt man so die Leute, die Ubuntu entwickeln?) ja schon immer, wenn es um den Namen der Distribution ging. Ubuntu hat seit je her einen Zusatznamen, der immer aus dem Tierreich kommt und mit einem lustigen, teils absurden Adjektiv kombiniert wurde. Nach dem Reiher folgt nun mit “Intrepid Ibex” die 8.10er Version des beliebten Systems. Momentan befindet diese sich aber noch im Alpha-1-Stadium, aber ich lade sie gerade herunter. Ich gehe aber davon aus, dass Tests in einer VM nicht wirklich viel neues zeigen werden. Bin schon gespannt auf das neue Artwork ;-)

Soundsystem PulseAudio

Seit Hardy benutzt auch Ubuntu das neue Sound-Server-System “PulseAudio”. Vor dem Update spielte mein Toshi brav aus allen Rohren, danach blieb er stumm. Gelöst habe ich das Problem durch die richtigen Einstellungen im Soundsystem. Zu finden sind diese in den “Einstellungen, Pulseaudio Einstellungen” und natürlich bei “Audio”. Wichtig ist, dass lokale Zugriffe auf den Server ohne Anmeldung gestattet sind und als Treiber eben Pulse eingestellt wurde - und nicht mehr ALSA. Zumindest bei mir versagt dieser nun seinen Dienst.

Der Reiher ist gelandet

Soeben habe ich erfolgreich mein Gutsy auf das gestern erschienene Hardy Heron RC aktualisiert. Entgegen meiner Vermutung lief das Update des laufenden Systems ohne Probleme. Lediglich beim NVIDIA-Treiber war Handarbeit angesagt - war auch klar nach einem Kernel-Update.

Es sind ja nur noch 4 Tage bis zum offiziellen Erscheinen der neuen Version, daher denke ich, dass bis dahin noch Pakete für VMware im Repo landen. VMware ist nämlich beim Update entfernt worden. Die 1.0.4er läuft auch nicht auf Ubuntu 8.04. Mit ein paar Tricks kann aber wohl die 1.0.5er genutzt werden. Auch bin ich mir sicher, dass die Addon-Entwickler für Firefox noch Versionen basteln, die auf der in Hardy enthaltenen 3.0 Beta 5 laufen. Momentan fehlt mir leider z.B. Foxmarks.

Ich gestehe an dieser Stelle, dass ich Ubuntu sein ein paar Woche nicht mehr so intensiv nutze, da ich ganz schnuffig mit Windows Vista arbeiten kann - was derzeit leider Prio hat (das Arbeiten meine ich).

169er Treiber läuft besser

Nun doch wieder Compiz. Ich konnte ganz gut drauf verzichten, allerdings schmerzte der Verlust des Avant-Window-Managers mich doch ein wenig. Im Zuge einer Neuinstallation habe ich diesmal den Treiber aus den Ubuntu-Repos weggelassen und stattdessen wieder selbst kompiliert. Es wird sicherlich nervig sein, nach jedem bedeutenden Kernel-Update diesen erneut einzurichten, aber die Performance und vor allem die Stabilität sind mir das wert. Es gibt auch keine Fehler mehr in der Anzeige (vormals waren stellenweise Pixelfehler an der Tagesordnung). Da der Treiber nun selbst erstellt wurde, muss unbedingt auf den internen Treiber “nv” verzichtet werden, da sonst das X-System nicht starten kann. Dazu fügt man in die

/etc/default/linux-restricted-modules-common

in die letzte Zeile einfach das Kernelmodul ein, welches dann deaktiviert wird:

DISABLED_MODULES=”nv nv_new”

:-)

Irgendwie ist es ja auch logisch, dass der Repo-Treiber nicht sauber lief, denn er unterstützt offiziell auch die neuen Karten nicht (GeForce 88xx-Serie), und so eine ist im Satego verbaut (M8700 GT)